Samstag, 31. Januar 2009

Fühlingen ist überall

Merklinder klagen im Bürgerausschuss über LKW-Lärm

Christoph Witte und Ilse-Marie Schlehenkamp am 22. Januar 2009 06:50 Uhr MERKLINDE Die Brummis donnern noch immer über die B 235 in Merklinde, obwohl der LKW-Verkehr doch über die Stahlbaustraße an den neuen Hellweg angeschlossen ist.
Ihrem Unmut darüber machten die Merklinder bei der Bürgerfragestunde im Bürgerausschuss am Dienstagabend in der Marienschule Luft.

Die Tassen wackeln in den Schränken
Aloys Kopshoff: "Um halb drei fahren die ersten und um null Uhr die letzten LKW über den Bahnübergang. Die Tassen wackeln in den Schränken. Das ist gesundheitsschädlich", sagt Gunther Gabka vom Ordnungsamt, der zuvor bei der Ortsbegehung einen Überblick über die derzeitige Lage gegeben hatte, will die Beschilderung auf der B 235 noch mal modifizieren. Der Richtungspfeil "Schwerin" an der B 235 soll mit einem Vermerk überklebt werden "Für 7,5 Tonner verboten".

Bürger sollen sich beteiligen
Wie Gabka erklärte, hat die Stadt mit der Polizei eine Vereinbarung getroffen, den Verkehr zu kontrollieren, Vergehen aufzunehmen und zur Anzeige zu bringen. Bürger seien aufgerufen, Verstöße mit Fotos und Zeitangabe zu dokumentieren. Die Stadt habe sogar Kontakt mit den führenden Softwarefirmen in Deutschland für Navis aufgenommen, um mitzuteilen, dass die Stahlbaustraße keine Sackgasse mehr ist. Gabka: "Ich habe nicht mit der Dummheit der Fahrer gerechnet, da bin ich machtlos."
Bockenfelder- und Merklinder Straße seien noch Kreisstraßen, weshalb die Stadt dort nicht einfach Verbotsschilder aufstellen dürfe; bald solle allerdings die Stahlbaustraße zur Kreisstraße werden. Angebliches Problem der Brummifahrer: Sie könnten im Gewerbegebiet nicht wenden. Das zweifeln die Bürger an.


Ein Bericht aus Ruhrnachrichten.de.. Interessant an der ganzen Geschichte ist, dass die Gegebenheiten in Castrop-Rauxel ähnlich der Unseren sind: für LKW eingeschränkte Bundesstraße, nahe gelegene Gewerbegebiete, rücksichtslose LKW-Fahrer, überlastete Behörden, uninteressierte Speditionen.
Mit uns nicht!
Wir schreiben weiterhin die Unternehmen an. Inzwischen immer erfolgreicher. Selbst die REWE hat sich zwischenzeitlich gemeldet. Dazu später mehr.

Euer BAFF - Team

Freitag, 30. Januar 2009

Aufgrund des sensationellen Verkehrs-

verhaltens einiger LKW-Fahrer heute ausnahmsweise ein zweiter Beitrag, den die Polizei Köln veröffentlichte:

29.01.2009 | 16:52 Uhr
POL-K: 090129-7-K/ BAB Unfall mit drei Lastwagen - A 1 Richtung Saarbrücken mehrere Stunden gesperrt

Köln/APW Frechen (ots) - Ein Auffahrunfall, an dem drei Lastwagen beteiligt waren, hat am Donnerstagnachmittag (29. Januar) für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Saarbrücken musste wegen der Bergungsarbeiten mehrere Stunden gesperrt werden.

Gegen 12:25 Uhr musste der Fahrer (50) eines Autotransporters sein Fahrzeug zwischen den Anschlussstellen Köln-Bocklemünd und Köln-Lövenich verkehrsbedingt stark abbremsen. Der Fahrer (38) des hinter ihm fahrenden Lkw mit Anhänger bremste daraufhin seinen Lkw-Zug ebenfalls ab. Beide brachten ihre Fahrzeuge zum Stehen. Der Fahrer (45) des dahinter fahrenden dritten Laster erkannte die Situation offensichtlich zu spät, fuhr mit seinem Silofahrzeug auf den Lkw mit Anhänger auf und schob ihn auf den stehenden Autotransporter. Es entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Für die Bergungsarbeiten, bei der auch ein Kran eingesetzt wurde, musste die Autobahn 1 in Richtung Saarbrücken bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt gesperrt werden. Wann die Sperrung aufgehoben werden kann, ist noch nicht absehbar.

Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Bocklemünd abgeleitet, die bereits aufgestauten Fahrzeuge an der Unfallstelle vorbei geführt. (ws, pe)

Polizeipräsidium Köln


Habt Ihr eine Ahnung, wo die Jungs langgefahren sind, die den Stau umgehen wollten? Richtiiiiiiiiiiiisch!

Verkehrte Welt

Liebe Fühlinger,
seit einiger Zeit schreiben wir wieder verstärkt jene Unternehmen an, deren Fahrer verbotswidrig durch unser Dorf fahren. Viele Unternehmer entschuldigen sich, die REWE meldet sich gar nicht und einer sieht sich, wie Sie nun nachlesen können, in der Opferrolle.

Sehr geehrter Herr XXXXXX,

zunächst bitte ich um Entschuldigung für etwaige Ruhestörungen durch LKWs, die für unser Netzwerk unterwegs sind.

Ich bitte Sie aber gleichzeitig um Verständnis dafür, dass die Fahrer durch neue gesetzliche Vorgaben zu Lenk- und Ruhezeiten sowie das gestiegene Transportaufkommen auf ihren Touren unter immer mehr Zeitdruck geraten. Dies entschuldigt zwar keine Verstöße gegen die StVO, erklärt aber ein wenig die in der Bevölkerung weitgehend unbekannte prekäre Situation, in der sich Transportunternehmen dank gesetzlicher Restriktionen sowie steigender Mautsätze und anderer externer Kosten befinden. Die Bevölkerung erwartet, dass Bau- und Supermarktregale immer gut gefüllt sind, macht sich aber größtenteils wenig Gedanken, welche Klimmzüge bei der vorzufindenden Gesetzes- und Infrastruktur dafür nötig sind.

Da wir ein Franchiseunternehmen sind, haben wir leider nur begrenzte Weisungsbefugnisse gegenüber unseren Franchisenehmer. Diese sind selbstständige und unabhängige Speditionsunternehmen. Unsere Franchisenehmer setzten wiederum für den eigentlichen Transport der Waren Subunternehmen ein, auf deren Fahrer nur die weisungsbefugten Personen dieser Subunternehmer Einfluss nehmen können. "Unsere Fahrer" in Ihrem Sinne gibt es also nicht.

Ich werde Ihre E-Mail an unseren Franchisenehmer in Köln weiterleiten mit der Bitte, seine Subunternehmer entsprechend anzumahnen, damit diese wiederum ihre Fahrer entsprechend anweisen. Mehr kann ich leider für Sie nicht tun.

Mit freundlichen Grüßen

Philipp Stein


Man muss nun auch sagen, dass der hiesige Franchisenehmer mit uns, der BAFF, telefoniert und sich glaubwürdig entschuldigt hat. Darüber hinaus wies er nach seinen Worten seine Fahrer an, die Neusser Landstraße nicht mehr verbotswidrig zu befahren. Dafür ein fettes Dankeschön!

Nichtsdestotrotz ist es vom Zentralverband schon ziemlich gewagt, lediglich von Ruhestörung zu sprechen. Diese Verniedlichung der gesundheitlichen, volkswirtschaftlichen und verkehrstechnischen Schäden verhöhnt alle, die unter dem gestiegenen Schwerlastverkehr zu leiden haben. Und das sind weiß Gott nicht nur wir Fühlinger. Aktuell wurde gestern im WDR2 Mittagsmagazin ein Bericht über die Ignoranz der LKW-Fahrer gesendet. Dazu morgen mehr.
B9 ist überall.

Euer BAFF-TEAM

Jet zo laache oder zo kriesche. Kütt drop ahn:
http://de.youtube.com/watch?v=FeP64tv8E5o

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Donnerstag, 29. Januar 2009

Lohnender Einsatz

Lohnender Einsatz
Die Lkw ab 3,5 Tonnen dürfen Fühlingen nicht mehr passieren
Fühlingen (kv).
Von wegen "man kann ja doch nichts machen": Dass sich bürgeramtliches Engagement lohnt, zeigt die "Bürgerinitiative Anliegerstraße für Fühlingen", kurz BAFF.
"Raus mit den Brummis aus unserem Ort!" lautete seit Anfang 2007 ihre Devise.
Seitdem setzt sich die BAFF für eine Umgehungsstraße ein - und hat sie bekommen. 2012 soll der Traum Realität sein. Bis dahin darf kein Lkw über 3,5 Tonnen (Schwerlaster) mehr über die Neusser Landstraße durch Fühlingen fahren. Denn die zunächst vorläufige Sperrung für Schwerlaster ab Mercatorstaße im Süden und ab Mennweg im Norden ist jetzt eine dauerhafte.
Da hielten BAFF-Mitglieder voller Begeisterung Plakate in Höhe: "Fühlingen sagt danke!" und "Wir freuen uns auf die Umgehungsstraße!" war darauf in großen Buchstaben zu lesen.
Eingeladen zum "Ortstermin" am Gasthaus Fühlingen war Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik. "Vor allem bei Ihnen und Ihrer Mitarbeiterin Angela Stolte-Neumann wollen wir uns für die Bereitschaft bedanken, für die Interessen der Bewohner Fühlingens einzutreten", sagte BAFF-Sprecher Gebhard Hilger zum Amtsleiter. "Sie haben schon mit uns gesprochen, als die BAFF erst begann, auf die Probleme mit dem Durchgangsverkehr aufmerksam zu machen."
Rund 300 Laster führen zwar immer noch täglich durch Fühlingen und würden für Lärm sowie Abgas- und Feinstaubbelastungen sorgen. "Aber dank des Durchfahrverbotes, das sie zum 15. Oktober 2007 erst einmal vorläufig durchsetzten, hat sich der Schwerlastverkehr in unserem Stadtteil um gefühlte 80 Prozent reduziert."
Harzendorf erhielt für seinen Einsatz von der BAFF ein Logo der Bürgerintiative sowie einen Mini-Lkw als Backwerk. Der Beschenkte wies auf weiter bestehende Probleme hin: "Durch die Sperrung auf Höhe des Mennweges fahren Lastwagen verstärkt über den Blumenbergsweg." Das sei problematisch. "Der Blumenbergsweg ist nicht breit genug dafür. Das sieht man an den dicken Furchen, die von ausweichenden Lastern bereits an den Seitenrändern der Straße eingefahren wurden."
Eigentlich sei diese Straße eine Landesstraße. "Aber wir als Stadt wollen den Ausbau ausnahmsweise mal vorfinanzieren", sagte er. Die dazu gehörige Vorlage werde am 29. Januar der Bezirksvertretung Chorweiler zur Abstimmung vorgelegt. Weiterhin will Harzendorf prüfen, inwieweit sich REWE an der Finanzierung der Umgehungsstraße beteiligen könnte. "Wir haben Angst, dass durch den Ausbau des Gewerbegebietes durch das REWE-Projekt der Lkw-Verkehr wieder zunimmt. Wir wollen die Umgehungsstraße deshalb so schnell wie möglich", war von Anwohnern zu hören.
Harzendorf: "Daran könnte auch REWE ein Interesse haben. Ansonsten müssen wir warten, bis wir vom Land und Bund die erforderlichen Zuschüsse bewilligt bekommen."

Ein Artikel aus dem Kölner Wochenspiegel vom 28.01.2009.

Anderes Thema: In den letzten Tagen haben wir wieder verstärkt die Speditionsunternehmen direkt angeschrieben. Die Antworten waren teilweise schon fast skuril. Aber morgen mehr.
Euer BAFF-Team

Mittwoch, 28. Januar 2009

...

16. 01. 2007
Anfrage zur Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler am 25. Januar 2007

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Bezirksvorsteher,
in dem KSTA - Artikel “ Höhere Feinstaub-Belastung in Rheinnähe“ vom 16. Januar 2007 wird darauf hingewiesen, dass bei den beiden städtischen Messstationen in Chorweiler und in Rodenkirchen eine wesentlich höhere Feinstaub-Belastung als im Ruhrgebiet festgestellt wurde.

Wir fragen die Verwaltung:
1. Wie hoch ist die Feinstaub-Belastung im Bezirk Chorweiler? Liegen die Messwerte bereits im kritischen Bereich?
2. Wenn ja:
- Welche Auswirkungen könnten die vorliegenden Messwerte auf die Gesundheit der BürgerInnen haben?
- Welche Maßnahmen - etwa Einschränkungen beim Verkehr - zur Verbesserung der Situation schlägt die Verwaltung vor?

(Conny Wittsack-Junge) (B.Hanfland)

Auf der Internetseite der GRÜNEN Köln fanden wir diese interessante Anfrage an der Oberbürgermeister und den Bezirksvorsteher. Uns würden diese Ergebnisse auch einmal interessieren. Wir werden bei den GRÜNEN einmal anfragen. Schau'n mer mal (frei nach Franz B. aus Kitzbühel).

Euer BAFF-Team

Montag, 26. Januar 2009

Haus Fühlingen

entwickelt sich des öfteren zum Standpunkt polizeilicher Kontrollen. Auch heute wieder. Herzlichen Dank an die Kölner Polizei.

Sonntag, 25. Januar 2009

Kölner Stadt-Anzeiger

Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.01.2009

Lkw-Fahrer müssen draußen bleiben

Von Petra Wischgoll, 21.01.09, 16:06h
Die Neusser Landstraße in Fühlingen ist für Schwerlaster tabu. Bis zur Fertigstellung der Umgehungsstraße darf kein Lkw über 7,5 Tonnen durch Fühlingen fahren.
Mit Kuchen bedankte sich die Bürgerinitiative bei Klaus Harzendorf.

Chorweiler - Anfangs war es nur eine vorübergehende Lösung, nun wird sie dauerhaft Bestand haben: Bis zur Fertigstellung der lang ersehnten Umgehungsstraße dürfen Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen nicht mehr auf der Neusser Landstraße (B9) durch Fühlingen brettern. Verkehrszählungen hätten gezeigt, dass das Verbot aufrecht erhalten bleiben müsse, erklärte Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik.

Für die Anwohner heißt das: Bis die Ortsumgehung voraussichtlich im Jahr 2012 oder 2013 fertig gebaut ist, haben sie vor den lästigen Lastern Ruhe. Die Bürgerinitiative Fühlingen (Baff), die seit Jahren gegen den Schwerlastverkehr in ihrem Vorort kämpft, bedankte sich jetzt bei Harzendorf für „sein Engagement“, und schenkte ihm einen Lkw sowie das Baff-Logo in Form eines Kuchens.

Seit Einführung der Lkw-Maut auf Autobahnen hatte sich die Zahl der Lastwagen, die durch Fühlingen fuhren, stark erhöht - um Geld zu sparen, wichen viele Fahrer auf die Neusser Landstraße aus. Um dem entgegen zu wirken, wurde zunächst ein Nachtfahrverbot für Lkw eingerichtet. Im Oktober 2007 folgte eine sechsmonatige Testphase, in der gar kein Schwerlastverkehr mehr zugelassen war. Falls die Fahrzeuge über Landstraßen fahren wollten, war dies nur über den Blumenbergsweg und die Mercatorstraße möglich. „Zählungen haben ergeben, dass vor der Testphase rund 300 Lkw über die B 9 fuhren“, erklärte Harzendorf. „Nach dem Verbot ist die Zahl auf 100 Fahrzeuge gesunken.“ Dabei sind zwei Drittel der Laster laut Harzendorf auf der Autobahn geblieben, ein Drittel nutze den Blumenbergsweg.Zudem sollen auf der Neusser Landstraße spätestens bis Mai drei Verkehrsinseln gebaut und eine Fahrbahnstelle verengt werden, damit Autos ausgebremst werden und Passanten leichter die Straße überqueren können. Auch wenn die Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen ist, würden sich nicht alle Autofahrer an die Regelung halten.

Eine Ergänzung in eigener Sache: In diesem Bericht wurde leider nicht erwähnt, dass der zentrale Punkt der "Danke-Schön-Aktion" auch der verkehrsgerechte Ausbau des Blumenbergswegs war.

Euer BAFF - Team

Samstag, 24. Januar 2009

Fühlingen - LKW-freie Zone

Sehr geehrter Herr Harzendorf,

im Namen der BAFF möchte ich Ihnen und Ihrer Mitarbeiterin, Frau Stolte-Neumann, die leider diesen Termin nicht wahrnehmen konnte, heute danken für Ihr Engagement und Ihre Bereitschaft, sich für die Interessen der Bewohner Fühlingens einzusetzen.

Sie hatten schon kurze Zeit, nachdem die BAFF begonnen hatte, mit nachdrücklichen, aber immer legalen Mittel auf die Probleme hinzuweisen, die der immer stärker werdende Durchgangsverkehr auf der Neusser Landstraße für Fühlingen mit sich brachte, für Gespräche mit uns zur Verfügung gestanden. Insbesondere die zusätzliche Belastung durch die in den letzten Jahren, vor allem nach Einführung der Autobahnmaut, immense Zunahme an LKW, die auch nachts durch unseren Ort fuhren, haben Sie bei Ortsbegehungen wahrgenommen und daraufhin zunächst ein Nachtfahrverbot für LKW erlassen. Das brachte den Anwohnern der NL zumindest wieder eine größere Nachtruhe.

Allerdings machten uns die rund 1.500 LKW, die arbeitstäglich nach wie vor durch Fühlingen fuhren, doch immer noch erheblich zu schaffen in Bezug auf den anfallenden Lärm, den aufgewirbelten Feinstaub und den Abgas-ausstoß. Und das alles zusätzlich zu den rund 15.000 anderen Kfz, die täglich hier durchfahren.

Um es kurz zu machen:
Nach weiteren Gesprächen zwischen Ihnen, der BAFF und teilweise auch der Bezirksregierung haben Sie schließlich ab 15. Oktober 2007 ein generelles Durchfahrverbot für LKW erwirkt, zunächst befristet und probehalber, nun aber - nach mehreren Verkehrszählungen - dauerhaft bis zur Fertigstellung der Umgehungsstraße. Darüber hinaus haben Sie kürzlich eine Vorlage für den Verkehrsausschuss der Stadt Köln zum Ausbau des Blumenbergswegs erstellt, der zusammen mit der Mercatorstraße als Ausweichstrecke für die LKW dient. In dieser Vorlage, die vom Verkehrs-ausschuss im Dezember genehmigt wurde, und der am 29. Januar noch in der Sitzung der Bezirksvertretung Chorweiler zugestimmt werden soll, schlagen Sie vor, den für die Verkehrssicherheit notwendigen Ausbau des Blumenbergswegs mit städtischen Mitteln zu finanzieren.
Für diese Initiativen und Maßnahmen möchten wir Ihnen, Herr Harzendorf, heute unseren herzlichen Dank aussprechen, ebenso wie für die zwar leider noch nicht realisierten aber Ihrerseits zugesagten und vom zuständigen Gremium auch genehmigten weiteren Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung hier in unserem schönen Dorf.

Mit diesem Dank verbinden wir die Hoffnung, dass zum einen diese Maßnahmen, nämlich mehrere Straßenverengungen mit Überquerungs-hilfen sowie die Allrotschaltungen für die beiden Ampelanlagen in Fühlingen, nun möglichst rasch realisiert werden. Zum anderen erhoffen wir uns von Ihnen aber auch und vor allem Unterstützung für unsere Forderung, die geplante Umgehungsstraße nun sehr zeitnah zu bauen, idealer- und sinnvollerweise vor der Erweiterung des Industrie- und Gewerbegebietes Langel (Stichwort REWE-Neubau), zumindest aber zeitgleich.



Um unseren Dank nicht nur verbal zum Ausdruck zu bringen, möchte ich Ihnen unser BAFF-Logo, abgeleitet von einem Durchfahrverbotsschild, und einen LKW in Form von hoffentlich leckeren Backwaren überreichen. Außerdem noch eines unserer zum heutigen Anlass gefertigten Motto-T-Shirts.



Hier noch etwas in eigener Sache: Die BAFF legt sehr großen Wert darauf, die Verkehrsberuhigung nicht auf Kosten Dritter erkämpft zu haben. Wie Sie dieser Rede entnehmen können, wird der Rat des Stadtbezirkes Chorweiler dem verkehrsgerechten Ausbau des Blumenbergsweg mit städtischen Mitteln zustimmen.

Euer BAFF-Team

Donnerstag, 22. Januar 2009

Gigaliner durch Fühlingen?

Liebe Fühlinger, dieser gestern im Kölner Express erschienene Artikel zeigt eine Zukunft, die auch Fühlingen ereilen wird, wenn wir uns nicht weiterhin mit aller Kraft für die Umgehungsstraße engagieren:

Umstrittene Gigaliner - Super-Laster rollen auf uns zu
Von THOMAS GOLDAU
Brüssel/Berlin – Da wird der Überholvorgang zur Ewigkeit: Mit 25 Metern sind die umstrittenen Gigaliner fast neun Meter länger als normale Lkw.

Obwohl sich Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gegen die 60 Tonnen schweren Super-Laster ausgesprochen hat, könnten sie noch 2009 auf die Straßen kommen. Grund: In einer 315 Seiten starken Studie gibt die EU-Kommission den Gigalinern gute Noten. Da sie mehr Gewicht je Kilometer transportieren, könne man die Zahl der Lkw um 13 Prozent reduzieren. Dadurch würden im Speditionsverkehr auch 3,6 Prozent weniger CO2 ausgestoßen.
Die Super-Laster als Klimaschützer? Daran will Michael Gehrmann vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) nicht glauben. „Europa droht von Riesen-Lkw überrollt zu werden, wenn sich die EU-Kommission durchsetzt“ warnt er. Wenn die Gigaliner kämen, würde noch mehr Verkehr von der Schiene auf die Straße verlagert. Die EU würde auch die Kosten für die Infrastruktur – etwa den Bau neuer Brücken – ausblenden.
Doch die EU-Kommission schätzt die Ausgaben dafür geringer ein als die zu erwartenden Einsparungen. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte – wenn Schweden die EU-Ratspräsidentschaft übernimmt – könne es daher grünes Licht geben für den Start der Gigaliner. Denn Schweden macht sich stark für die Riesen-Trucks.


Deshalb muss die Stadt Köln die Einnahmen aus dem Verkauf des "REWE-Grundstückes" und die zu erwartenden Einnahmen aus dem Konjunkturpaket für eine schnelle Umsetzung der Umgehungsstraße investieren.
Euer BAFF-Team

Spendenkonto

Achtung: neues Spenden-Konto der Bürgerinitiative Fühlingen (BAFF) zur Unterstützung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung des Dorfes: Kontonummer: 3440799 Bankleitzahl: 200 411 44 comdirect bank AG

Aktuelle Beitraege

Neue Studie: Analphabetismus...
In diesen Tagen kann man in Fühlingen Studien machen....
Charakterprofil - 9. Apr, 21:44
Neues zur Umgehungsstraße
Nachdem am 28.01.2014 der Verkehrsausschuss der Stadt...
Charakterprofil - 7. Mär, 11:22
Stadt Köln pflanzt Bäume...
https://www.facebook.com/p hoto.php?fbid=758042217547 037&set=gm.736365439729875 &type=1&theater
Charakterprofil - 5. Mär, 16:30
Verkehrsausschuss beschließt...
Der Verkehrsausschuss der Stadt Köln hat in seiner...
Charakterprofil - 26. Feb, 18:36

Kommentare gerne auch an: baff-fuehlingen@web.de

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Es fahren immer noch zu viele LKW durch den Ort !

Raser durch Fühlingen unerwünscht !!!

Parken auf der Neusser Landstraße ist erlaubt !!!

Wer sein Fahrzeug auf den Fahrradweg/Bürgersteig stellt, gefährdet andere Menschen, weil sie gezwungen sind, auf die Straße auszuweichen.

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Penny
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fuehlingen - 13. Mai, 18:42

"Fühlinger für Fühlingen" - siehe Spendenkonto

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