Die Bürgerinitiative zieht mit ihrer Aktion eher den Unmut der Pendler auf sich, als das die ganze Aktion überhaupt etwas bringt. Die, die diese Blockade ausbaden müssen, sind mit Sicherheit nicht diejenigen, die die gewünscht Umgehungsstraße herbeizaubern können. Also halte ich das für einen falschen Ansatz. Mal davon abgesehen, dass die Neußerlandstraße schon seit Jahrhunderten die Hauptverkehrsader des Kölner Nordens ist.
Und dann möchte ich die Anwohner nur mal darauf hinweisen, dass ich mir bestimmt nicht eine Wohnung an den Kölner Ringen nehmen würde und dann auf einmal auf die Idee käme, dass mich das Verkehrsaufkommen stört. Das sollte man sich vorher überlegen. Hauptverkehrsstraße ist Hauptverkehrsstraße. Ob in der Stadt oder auf dem Land. Und bei der Nähe zu einem Industriegebiet bleibt ein erhöhtes Verkehrsaufkommen nicht aus.
Lieber Pendler erst denken dann schreiben:
Erstens: schreibt man Neusser Landstraße nicht mit ß. Ich meine das Neuss nicht die Straße!
Zweitens: Hättest Du etwas Gescheites gelernt müsstest Du nicht fahren. Mein Büro ist in meinem Haus.
Drittens: Es ist keine Blockade sondern gesetzeskonformes Parken laut § 12 StVo.
Viertens: Als ich hier hin gezogen bin war das heutige Verkehrsaufkommen nicht abzusehen. Wenn ich das gewusst hätte wäre ich auch nicht hier hingezogen.
EA (Gast) - 14. Feb, 07:38
Fünftens: Die Kölner Ringe sind ein schlechter Vergleich. Die sind nämlich schon seit Jahren zum größten Teil für den Schwerlast-Durchgangsverkehr gesperrt!!
GS (Gast) - 14. Feb, 08:10
Pendler
Lieber Pendler,
Du quälst Dich seit 3 Tagen durch den Stau, wir Fühlinger quälen uns seit der LKW-Mauteinführung jeden Tag 24 Stunden lang. Vielleicht solltest Du Deinen persönlichen Egoismus überdenken und nicht so einen Schwachsinn verzapfen!
Lieber Pendler,
ich möchte Sie hier nicht polemisch angreifen, Sie nur darauf aufmerksam machen, das die Zahl der Verkehrstoten 2005 bei rund 41500 "Menschen" nur in Europa lag. Somit ist der Verkehrsunfall nach wie vor die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen.
Hierbei ist allerdings nicht berücksichtigt was durch die mittelbaren folgen des Lärm und der Abgase (Feinstaub) entsteht.
Herr Pendler, läge Ihr Arbeitsplatz dauerhaft an der Neusser Landstr. würde die Berufsgenossenschaft Ihnen Gehörschutz und Atemschutz verordnen. Würde dann jemand behaupten das Sie sich den Arbeitzplatz doch selbst ausgesucht hätten ......
Kinder haben in Köln lieder keine Lobby. Es gibt keine Schülerlotzen an Zebrastreifen, der nicht geachtet wird, und die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung sind damit beschäftigt ablauffristen von Parktickets zu überwachen, anstatt bekannte Schulwege zu sichern auf denen Rad und Fußwege durch Fahrzeuge zugeparkt werden.Lohnt sich wohl nicht ....
Von Aussen betrachtet muss sich jeder mit gesundem Menschenverstand wundern, welchen Rummel um die Vogelgrippe gemacht wurde, an der hierzuland noch keiner verstorben ist. Das allerwichtigste in einer sozialen Gemeinschaft sind wohl unsteitig die Kinder . Und hier nimmt man sehenden Auges Risiken und Verantwortung auf sich, die die wenigsten absehen, geschweige auf ihre eigenen Schultern laden möchten.
Die gemeinschaft hat den schwächsten zu schützen. Larm und Abgase verursachen erwiesenermassen Stress und Krankheiten.
Ich glaube ziviler Ungehorsam ist irgenwann einmal angezeigt. Mit irgendwelchen "Zeitgeist " Begründungen werde ich mich nicht zufrieden geben.
Ein Anwohner
juris - 14. Feb, 15:03
Da simmer baff
Es ist doch die Frage zu stellen, wer hier Schwachsinn (Zitat GS) verzapft. Grundsätzlich ist das Anliegen der BAFF durchaus nachvollziehbar und erstrebenswert. Dennoch ist der Weg um zum erwünschten Ziel zu gelangen nicht geeignet und nicht zielorientiert. Nichts Anderes hat Pendler zum Ausdruck gebracht. Und dies deckt sich mit vielen Unmutsäußerungen von Anwohnern und Pendlern. Hier antworten doch derzeitig nur Anwohner, die organisiert zu dieser Bürgerinitiative gehören oder stehen. Politisch betrachtet ist die Aktion absolut ungeeignet. Abgesehen davon, dass man Beachtung gefunden hat (und dies nicht im Positiven) bringt die Aktion doch nicht den erforderlichen Beschluss. Hierzu gibt es klare politische Spielregeln, von denen die BAFF Mitglieder jedoch keine Ahnung zu haben scheinen. Ferner ist die Aktion entgegen aller Bekundungen des Laufzettels eher illegal als (wie dargestellt)legal. Natürlich müssen die Verantwortlichen auf § 12 StVO verweisen. Dies Alleine legalisiert die Aktion jedoch nicht. Abgesehen von der Prüfung seitens der Behörden hinsichtlich einer unangemeldeten Aktivität (s. Kölner Stadt Anzeiger) ist das Parken untersagt, wo es gefährdet oder mehr als unvermeidbar behindert oder belästigt (§1 StVO) Bay DAR 78, 190. Ferner sind gemäß § 32 StVO die betriebsfähigen, aber zu verkehrsfremden Zwecken auf der Straße stehenden (und dies wurde nunmal klar und deutlich seitens der BAFF angekündigt) Fahrzeuge Hindernisse, die unverzüglich Beseitigung finden müssen (s Hentschel § 38 StVO). Da es auch Anwohner gibt, die eine derartig vorsätzlich hervorgerufene Belästigung von Lärm und Abgasen (provoziert durch eingebrachte Hindernisse) Mangels vernünftiger Vorgehensweise im Zuge der Problematik nicht billigen, bleibt eine Prüfung durch die Behörden zunächst vorbehalten. Ferner möchte ich noch die Arroganz von Heimer aufgreifen, die aufzeigt, wie wenig diplomatisches Geschick durch die Verantwortlichen und Befürworter der Aktion getragen wird. Der unter Punkt "Zweitens " abgegebe´Kommentar zu der Auffassung von Pendler zeigt an, wie man gedenkt mit anderen Meinungen umzugehen. Und durch derartig artikulatives Geschick kommt man gerade in der Verkehrspolitik ungemein weit. Liebe BAFF, außer den Missmut und viel Dreck und Staub habt Ihr nichts aber auch gar nichts erreicht. Und das werdet Ihr so auch nicht. Da sind Euch andere Initiativen weit Vorraus, da man sich dort an gewisse Spielregeln hält und auch die Kosequenzen bei Aktionen erruiert hat.
ZF (Gast) - 14. Feb, 15:29
Juris
Hallo Juris
klugscheißen ist ja ok, konstruktive Kritik auch, aber leider fehlen mir in deinen ganzen Ausführungen Lösungsvorschläge zum besser oder anders machen.
df (Gast) - 14. Feb, 15:37
An gewisse Spielregeln sollte man sich schon halten, StVo hin oder her, da gebe ich meinem Vorschreiber recht. Was ich als Fühlinger in den letzten Tagen erleben musste, grenzt schon sehr an Nötigung. Ich lebe hier gerne und werde auch hier sehr gerne weiter wohnen bleiben. Wer an eine Hauptverkehrsstraße zieht, sollte sich weder über Lärm noch über Emissionen wundern. Wenn ich nach Porz ziehe, sollte ich mich nicht über Fluglärm beschweren. Die 30er Zone, Bushaltestellen und Fußgängerüberweg sind sehr geeignete Maßnahmen. So lange parkende Autos weiterhin die Straße blockieren, werde ich meinen Unmut durch Rasen (sofern es mir möglich ist) und durch Hupen kund tun. Sollte ich erwischt werden, zahle ich gerne. Die zur Zeit präsente Polizei verschwindet auch bald wieder. Ich fahre weiterhin mehrmals täglich durch Fühlingen, und die Flaschparker werden es zu hören bekommen.
EA (Gast) - 14. Feb, 16:00
@juris
Vielen Dank für die Zitate aus juristischer Fachliteratur. §1 StVo kann man natürlich weit dehnen. Auch soweit, daß Fahrten durch bewohnte Ortschaften bei bestehenden Alternativen (Mercatorstr, A57) zu unterlassen sind.... aber das wäre jetzt wirklich Haarspalterei.
Das gilt auch für den Versuch, aus rechtmäßig parkenden Fahrzeugen (die es auch in vielen anderen Ortschaften auf Hauptverkehrsstraßen gibt) nun "Gegenstände" (so steht es in dem zitierten §32) zu machen.
Vielen Dank darüberhinaus für die nicht gegebenen konstruktiven Vorschläge einer "vernünftigen Vorgehensweise" zur Verbesserung der unterträglichen Situation.
Daß das Vorgehen nach "klaren politischen Spielregeln" in den letzten 30 Jahren fruchtlos war, hätte man bei etwas Recherche im Internet herausfinden können.
@df
Einem hupenden und rasenden Verkehrsteilnehmer steht es wohl kaum zu, andere über "Spielregeln" aufzuklären.
Im Übrigen macht es das bereits von "Pendler" erwähnte Argument (selbst schuld wer hier hin zieht) nicht richtiger, indem man es noch einmal wiederholt (s. Kommentar "Viertens" von "Heimer")
HPK (Gast) - 14. Feb, 16:06
Hallo Juris, klasse Kommentar. Da kommt ja wieder so richtig der Deutsche Michel durch. Bloß nix verkehrt machen, bloß nix ändern und nach dem altbekannten Motto verfahren: Nach oben buckeln und nach unten treten. Aber die Getretenen haben die Nase voll. Unsere Meinung wird seit Jahrzehnten ignoriert, da darf Du Dich nicht wundern wenn irgendwann mal der Kessel platzt. Der geistige Tiefflug von df (rasen, sofern es mir möglich ist) sagt doch alles.
Die Vervielfachung des Verkehrsaufkommens ist doch erst seit der MAUT da. Woanders werden Bundesstraßen für LKW gesperrt. Also spar Dir Deine geistigen Ergüsse und Dein "Seht mal was ich alles weiß" und unterstütze ausnahmsweise mal die Gerechtigkeit und nicht das Recht.
calm (Gast) - 14. Feb, 16:14
An juris
Ich werde Ihren Text einmal genau durchgehen: 1.) Definiere "zielorientiert": auf die Erreichung eines vorher festgelegten Zieles ausgerichtet. Ich denke doch, dass das zutrifft, nicht wahr? Aber ich erkläre mich gern bereit, Ihnen das noch einmal schriftlich zu erklären. Ziel: Errichtung einer Umgehungsstraße, Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung u. a. 2.) Poltisch ungeeignet: was wäre "politisch geeignet"? Definiere Politik: “Politik ist die Summe der Mittel, die nötig sind, um zur Macht zu kommen und sich an der Macht zu halten und um von der Macht den nützlichsten Gebrauch zu machen“ Machiavelli, um 1515 - auch schön: “Politik ist das Streben nach Machtanteil oder nach Beeinflussung der Machtverteilung…“ Max Weber, 1919 - somit ist es durchaus "politisch geeignet" durch Bürgerbegehren seinen Bestreben nach Veränderung kundzutun. 3.) "klare politische Spielregeln"...als da wären? Bitte erklären Sie das doch mal. In der Politik gibt es also Spielregeln. Interessant. An wen dachten Sie da als Vorbild? 4.) Das Parken belästigt nur, weil zu viele Autos diese Straße nutzen. Außerdem geht es in Worringen ja auch, nicht wahr? 5.) Hätte § 32 StVO zugetroffen, wären die PKW abgeschleppt worden - sind sie aber nicht, oder? 6.) Die Belästigung durch Lärm und Abgase, lieber Herr Juris, besteht auch, wenn keine PKW auf der Straße stehen - denn die durchfahrenden Autos lösen sich ja durch die Abwesenheit der parkenden Autos nicht auf, oder? 7.) "bleibt eine Prüfung durch die Behörden zunächst vorbehalten" - sind Sie diese Behörde? Ich glaube, hier will sich jemand gaaanz wichtig machen. 8.) Ich hätte dann noch gerne gewusst, Herr Juris, wo im Duden der Begriff "artikulativ" zu finden ist... wirklich köstlich, Sie scheinen eine "Konifere" auf dem Gebiet zu sein.9.) Missmut und viel Dreck: s. Punkt 6 - 10.) So, und das beste zum Schluss: Die wahnsinnig erfolgreichen, politisch artikulativen, anderen Initiativen: Wo? Welche? Sind diese zielorientiert? Haben sie durch ihr unglaubliches Geschick große Erfolge zu verbuchen? Wirklich drollig! 11.) eruieren: s. Duden, S. 352. Man schreibt das nur mit einem r. Es kommt nicht vom englischen error. Naja, bei Ihnen vielleicht schon...
ANDRE HECK - 14. Feb, 16:15
DANKE df
`wer an eine Hauptverkehrsstrasse zieht, sollte sich weder über Lärm noch über Emission wundern, wenn ich nach Porz ziehe...
wenn die Maut die LKW´s durch unsere Wohnzimmer fahren läßt, ist es auch egal und wenn irgendwann (m)ein Kind überfahren wird, muß man halt damit leben, denn ich bin ja dummerweise an eine Hauptverkehrsstrasse gezogen...DANKE für diesen dummen Kommentar,ABER ES geht ja noch weiter: die 30er Zone ist eine geeignete Maßnahme, die ES mit angekündigter Raserei für ausreichend befindet...
Hallo????War das ein Beitrag zum Karneval ???
calm (Gast) - 14. Feb, 19:03
Das war schwach, Herr Juris.
Ich entschuldige mich aufrichtig dafür, Sie persönlich verletzt zu haben. Das war nicht meine Absicht (ich geb's zu, die Korrektur von Ihrer Rechtschreibung war echt gemein). Insgeheim hatte ich mir allerdings eine etwas geistreichere Entgegnung gewünscht. Um das hier kurz fetszuhalten: Ich bin kein aktives Mitglied der BAFF. Mein Wohnort ist schon seit längerer Zeit in der Kölner Innenstadt. Jetzt zu meinem Betrachtungswinkel: Andere Auslegungen / Wahrnehmungen lasse ich durchaus gelten - doch das macht sie doch nicht richtig. Worüber streiten wir uns hier eigentlich? Wie sieht denn Ihre "Zielorientierung" aus? Autobahn durch Fühlingen? Ich kann Ihnen nicht da ganz folgen...Sie haben auf keinen meiner Punkte auch nur irgendwie Bezug genommen. Was halten Sie denn nun für "politisch geeignet"? Siehe den neuesten Eintrag der BAFF: "Der erste Erfolg". Das zeigt doch, dass die Initiative etwas bewirkt. Ich verstehe Ihren Ärger nicht. Oder liegt es vielleicht daran, dass nicht Sie es sind, der etwas erreicht hat? Schön auch, dass Sie unter "konstruktiver Kritik" die Androhung von Anzeigen verstehen. Das verstehe ich nicht unter konstruktiver Kritik. Das ist für mich eine Drohung. Auf die Passage mit der Niveaulosigkeit lasse ich mich hier nicht ein. Das ist mir echt zu billig. So etwas nennt man Einfallslosigkeit. Dies ist ein freies Land. Wir leben in einer Demokratie. Die Macht geht vom Volke aus. Jeder hat ein Recht auf freie Meinungsäußerung. Schade, dass Ihr Beitrag so schwach war. Naja, vielleicht das nächste Mal*
Pendler (Gast) - 14. Feb, 22:12
@Heimer:
Vielen Dank für die Korrektur in Ihrem ersten Punkt. Da haben Sie wohl Recht.
Allerdings muss ich Sie scheinbar in dem zweiten Punkt enttäuschen, denn ich scheine mehr in meinem Leben gelernt zu haben als Sie. Denn mir hat man wenigstens mit auf den Weg gegeben, dass man Menschen nicht aufgrund ihrer Meinung und vielleicht Herkunft persönlich angreift, weil das wohl eher ein Zeichen von Schwäche ist. Daher werde ich mich sicherlich nicht auf Ihr Niveau herablassen.
@Juris: Vielen Dank! Mir gefällt Ihre Ausführung.
Ich bin bestimmt nicht dafür, dass LKW durch das kleine Fühlingen fahren aber die Durchsetzung einer Anliegerstraße halte ich für ein wenig zu hoch gegriffen.
Achtung:
neues Spenden-Konto der Bürgerinitiative Fühlingen (BAFF) zur Unterstützung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung des Dorfes:
Kontonummer: 3440799
Bankleitzahl: 200 411 44
comdirect bank AG
Hinweise auf Fühlinger Unternehmen und andere interessante Links
Und dann möchte ich die Anwohner nur mal darauf hinweisen, dass ich mir bestimmt nicht eine Wohnung an den Kölner Ringen nehmen würde und dann auf einmal auf die Idee käme, dass mich das Verkehrsaufkommen stört. Das sollte man sich vorher überlegen. Hauptverkehrsstraße ist Hauptverkehrsstraße. Ob in der Stadt oder auf dem Land. Und bei der Nähe zu einem Industriegebiet bleibt ein erhöhtes Verkehrsaufkommen nicht aus.
Pendler
Erstens: schreibt man Neusser Landstraße nicht mit ß. Ich meine das Neuss nicht die Straße!
Zweitens: Hättest Du etwas Gescheites gelernt müsstest Du nicht fahren. Mein Büro ist in meinem Haus.
Drittens: Es ist keine Blockade sondern gesetzeskonformes Parken laut § 12 StVo.
Viertens: Als ich hier hin gezogen bin war das heutige Verkehrsaufkommen nicht abzusehen. Wenn ich das gewusst hätte wäre ich auch nicht hier hingezogen.
Pendler
Du quälst Dich seit 3 Tagen durch den Stau, wir Fühlinger quälen uns seit der LKW-Mauteinführung jeden Tag 24 Stunden lang. Vielleicht solltest Du Deinen persönlichen Egoismus überdenken und nicht so einen Schwachsinn verzapfen!
Pendler
ich möchte Sie hier nicht polemisch angreifen, Sie nur darauf aufmerksam machen, das die Zahl der Verkehrstoten 2005 bei rund 41500 "Menschen" nur in Europa lag. Somit ist der Verkehrsunfall nach wie vor die häufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen.
Hierbei ist allerdings nicht berücksichtigt was durch die mittelbaren folgen des Lärm und der Abgase (Feinstaub) entsteht.
Herr Pendler, läge Ihr Arbeitsplatz dauerhaft an der Neusser Landstr. würde die Berufsgenossenschaft Ihnen Gehörschutz und Atemschutz verordnen. Würde dann jemand behaupten das Sie sich den Arbeitzplatz doch selbst ausgesucht hätten ......
Kinder haben in Köln lieder keine Lobby. Es gibt keine Schülerlotzen an Zebrastreifen, der nicht geachtet wird, und die Mitarbeiter der Verkehrsüberwachung sind damit beschäftigt ablauffristen von Parktickets zu überwachen, anstatt bekannte Schulwege zu sichern auf denen Rad und Fußwege durch Fahrzeuge zugeparkt werden.Lohnt sich wohl nicht ....
Von Aussen betrachtet muss sich jeder mit gesundem Menschenverstand wundern, welchen Rummel um die Vogelgrippe gemacht wurde, an der hierzuland noch keiner verstorben ist. Das allerwichtigste in einer sozialen Gemeinschaft sind wohl unsteitig die Kinder . Und hier nimmt man sehenden Auges Risiken und Verantwortung auf sich, die die wenigsten absehen, geschweige auf ihre eigenen Schultern laden möchten.
Die gemeinschaft hat den schwächsten zu schützen. Larm und Abgase verursachen erwiesenermassen Stress und Krankheiten.
Ich glaube ziviler Ungehorsam ist irgenwann einmal angezeigt. Mit irgendwelchen "Zeitgeist " Begründungen werde ich mich nicht zufrieden geben.
Ein Anwohner
Da simmer baff
Juris
klugscheißen ist ja ok, konstruktive Kritik auch, aber leider fehlen mir in deinen ganzen Ausführungen Lösungsvorschläge zum besser oder anders machen.
Vielen Dank für die Zitate aus juristischer Fachliteratur. §1 StVo kann man natürlich weit dehnen. Auch soweit, daß Fahrten durch bewohnte Ortschaften bei bestehenden Alternativen (Mercatorstr, A57) zu unterlassen sind.... aber das wäre jetzt wirklich Haarspalterei.
Das gilt auch für den Versuch, aus rechtmäßig parkenden Fahrzeugen (die es auch in vielen anderen Ortschaften auf Hauptverkehrsstraßen gibt) nun "Gegenstände" (so steht es in dem zitierten §32) zu machen.
Vielen Dank darüberhinaus für die nicht gegebenen konstruktiven Vorschläge einer "vernünftigen Vorgehensweise" zur Verbesserung der unterträglichen Situation.
Daß das Vorgehen nach "klaren politischen Spielregeln" in den letzten 30 Jahren fruchtlos war, hätte man bei etwas Recherche im Internet herausfinden können.
@df
Einem hupenden und rasenden Verkehrsteilnehmer steht es wohl kaum zu, andere über "Spielregeln" aufzuklären.
Im Übrigen macht es das bereits von "Pendler" erwähnte Argument (selbst schuld wer hier hin zieht) nicht richtiger, indem man es noch einmal wiederholt (s. Kommentar "Viertens" von "Heimer")
Die Vervielfachung des Verkehrsaufkommens ist doch erst seit der MAUT da. Woanders werden Bundesstraßen für LKW gesperrt. Also spar Dir Deine geistigen Ergüsse und Dein "Seht mal was ich alles weiß" und unterstütze ausnahmsweise mal die Gerechtigkeit und nicht das Recht.
An juris
DANKE df
wenn die Maut die LKW´s durch unsere Wohnzimmer fahren läßt, ist es auch egal und wenn irgendwann (m)ein Kind überfahren wird, muß man halt damit leben, denn ich bin ja dummerweise an eine Hauptverkehrsstrasse gezogen...DANKE für diesen dummen Kommentar,ABER ES geht ja noch weiter: die 30er Zone ist eine geeignete Maßnahme, die ES mit angekündigter Raserei für ausreichend befindet...
Hallo????War das ein Beitrag zum Karneval ???
Das war schwach, Herr Juris.
Vielen Dank für die Korrektur in Ihrem ersten Punkt. Da haben Sie wohl Recht.
Allerdings muss ich Sie scheinbar in dem zweiten Punkt enttäuschen, denn ich scheine mehr in meinem Leben gelernt zu haben als Sie. Denn mir hat man wenigstens mit auf den Weg gegeben, dass man Menschen nicht aufgrund ihrer Meinung und vielleicht Herkunft persönlich angreift, weil das wohl eher ein Zeichen von Schwäche ist. Daher werde ich mich sicherlich nicht auf Ihr Niveau herablassen.
@Juris: Vielen Dank! Mir gefällt Ihre Ausführung.
Ich bin bestimmt nicht dafür, dass LKW durch das kleine Fühlingen fahren aber die Durchsetzung einer Anliegerstraße halte ich für ein wenig zu hoch gegriffen.