„Blödsinn, ich habe nicht von Menschen im allg. gesprochen, klar hat irgendwer die Straße gebaut aber waren das die Anwohner?“
Nein, es waren eben nicht die Anwohner. Die wollen ja genau diese Strasse mit diesem Verkehrsaufkommen eben nicht.
„Ich habe keine Kinder, richtig, aber ganz ehrlich finde ich die mittlerweile ausufernden Aktionen absolut unangepasst und kann nicht nachvollziehen, was damit bezweckt werden soll, wo dieser Antrag für die Umgehungsstraße vorgezogen worden ist.“
Wer keine Kinder hat, könnte aber zumindest versuchen zu verstehen, dass sich Eltern für die Zukunft ihrer Kinder interessieren und einsetzen.
„Hilfe brauche ich eigentlich nicht, vielen Dank, auch meine Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen lasse ich mir nicht von Ihnen anzweifeln.“
Der Hinweis auf Hilfe hat damit zu tun, dass Sie selbst schreiben, Sie würden genervt durch die legal parkenden Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit durch Fühlingen fahren. Wer sich durch parkende Fahrzeuge so aus der Fassung bringen lässt, dass er sich regelwidrig und verkehrsgefährdend verhält, der kann Hilfe m. E. gut gebrauchen.
Sie werden sich aber damit abfinden müssen, dass ich Ihre Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen, anzweifele. Vermutlich stehe ich da noch nicht einmal alleine.
„Wundert mich, dass sich hier keiner mal an die eigene Nase fasst, was die Wahl des PKW betrifft? Komisch, dazu äußert sich hier niemand.“
Mein PKW ist ein schadstoffarmes Durchschnittsauto. Was sagt uns das jetzt?
„Ich jedenfalls nutze mein Recht auf freie Meinungsäußerung, genauso wie Sie dies auch tun.“
Dieses grundgesetzlich geschützte Recht wird Ihnen sicher auch niemand absprechen wollen.
„Und natürlich kann ich aus Fühlingen wegziehen, finde es allerdings recht seltsam, diesen Vorschlag von Anwohnern zu hören, die recht rabiat und eigenmächtig seit einiger Zeit gegen die aktuellen Zustände vorgehen. Warum ziehen Sie nicht weg?“
Wegziehen? Warum denn? Mir gefällt es in Fühlingen doch. Jetzt, wo bald die LKW verschwinden werden, wird es mir sicher noch viel besser gefallen. Wegziehen? Nein, kommt für mich nicht in Frage.
Wegziehen würde ich, wenn mich legal parkenden Fahrzeuge jeden Tag so aufregen würden, dass ich die Nerven verlieren und rasen würde. Zum Glück bin ich da aber recht stabil.
Fuehlinger (Gast) - 22. Mär, 14:10
RASEN?
Wieso versteifen sich alle im Blog auf die angebliche Aussage des "Rasens"? Stellen Sie sich doch bitte morgens und abends alle mal in den Fühlinger Berufsverkehr; meinetwegen mit Polizei und Radarkontrolle. Sobald sich eine Lücke zwischen den parkenden Autos ergibt, geben die Leute 'gezwungernermaßen' Gas bzw. Beschleunigen schneller als sonst. Warum? Weil man sonst zumindest im Berufsverkehr sehr lange braucht, um durch Fühlingen durchzukommen. Die meistens Leute sind natürlich auf Dauer gereizt und ich denke es ist auch nur menschlich. Ich empfinde das nicht als positiv, aber es ist nachvollziehbar. So ehrlich sollte man sein. Ich habe ja auch nicht gesagt, dass ich die Argumentation mit der Gesundheit UNSERER Kinder (es ist egal, ob einer Kinder hat oder nicht) abwägig ist, aber ich halte den Ansatz für fragwürdig, wenn man als Ort einerseits Feinstaub verhindern will, andererseits aber die Bevölkerung aus eher vollhabeneren Familien stammt und sicherlich das ein oder andere größere Auto gefahren wird. Ich finde es überaus witzig (und fragwürdig), wenn sich ein Sportwagen aus Ingolfstadt mit der Bezeichnung TT am Straßenrand steht, um gegen Feinstaub zu demonstrieren. Liebe Fühlingen, habt ihr die letzte Zeit die Klimadebatte nicht verfolgt oder ist Euch auch das egal? Ich denke, man muss hier wenn schon, dann an allen Hebeln ansetzen. Es ist schon, wenn Fühlingen ruhiger und sauberer wird, aber was bringt es unseren Kindern, wenn Papa und Mami diesen Erfolg erzielt haben (für unsere Kinder) andererseits durch Ihre eigenen PKWs die Umwelt mit CO2 so verpestet haben, dass unsere Kinder auf der ganzen Welt in 50 Jahren nicht mehr Leben können.
Wo bleiben hier die Relationen?
Kati (Gast) - 22. Mär, 14:12
Lieber N.F.
wer hat eigentlich von "Rasen" gesprochen? Das ist genau die Art übersteigerte Reaktion, die ich meine. Ich ärgere mich und poste, dass ich durch die Parker durchaus die 30 überschreite, schon wird hier von Rasen ausgegangen, es gibt mehr als schwarz und weiß. Ich kann verstehen, dass sich Menschen für die Zukunft ihrer Kinder einsetzen aber warum auf eine solche Art und Weise? Sie fahren vielleicht ein Durchschnittsauto, dann sind sie eine seltene Ausnahme, ich allerdings habe den Eindruck, dass die Anwohner, die blindlings auf diesen Protestzug aufspringen zum großen Teil mit zweierlei Maß messen, das übliche Prinzip halt: Wasser predigen, aber Wein trinken. Das passt nicht zusammen! Ich habe hier nicht von Einzelfällen wie Ihnen gesprochen sondern mir geht es um die sich verselbständigende "Bürgerbewegung".
"Wegziehen? Warum denn? Mir gefällt es in Fühlingen doch. Jetzt, wo bald die LKW verschwinden werden, wird es mir sicher noch viel besser gefallen. Wegziehen? Nein, kommt für mich nicht in Frage."
Aha, es gefiel Ihnen vorher also bereits so gut in Fühlingen, dass sie die B9 durchaus in Kauf genommen haben? Im übrigen finde ich Ihren o.g. Kommentar in bezug auf "alte Zeiten" ebenfalls absolut unangebracht aber es zeigt vielleicht die Emotionalität, mit der "Mitstreiter" hier behaftet sind.
Achtung:
neues Spenden-Konto der Bürgerinitiative Fühlingen (BAFF) zur Unterstützung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung des Dorfes:
Kontonummer: 3440799
Bankleitzahl: 200 411 44
comdirect bank AG
Hinweise auf Fühlinger Unternehmen und andere interessante Links
@Kati
Nein, es waren eben nicht die Anwohner. Die wollen ja genau diese Strasse mit diesem Verkehrsaufkommen eben nicht.
„Ich habe keine Kinder, richtig, aber ganz ehrlich finde ich die mittlerweile ausufernden Aktionen absolut unangepasst und kann nicht nachvollziehen, was damit bezweckt werden soll, wo dieser Antrag für die Umgehungsstraße vorgezogen worden ist.“
Wer keine Kinder hat, könnte aber zumindest versuchen zu verstehen, dass sich Eltern für die Zukunft ihrer Kinder interessieren und einsetzen.
„Hilfe brauche ich eigentlich nicht, vielen Dank, auch meine Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen lasse ich mir nicht von Ihnen anzweifeln.“
Der Hinweis auf Hilfe hat damit zu tun, dass Sie selbst schreiben, Sie würden genervt durch die legal parkenden Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit durch Fühlingen fahren. Wer sich durch parkende Fahrzeuge so aus der Fassung bringen lässt, dass er sich regelwidrig und verkehrsgefährdend verhält, der kann Hilfe m. E. gut gebrauchen.
Sie werden sich aber damit abfinden müssen, dass ich Ihre Fähigkeit, am Straßenverkehr teilzunehmen, anzweifele. Vermutlich stehe ich da noch nicht einmal alleine.
„Wundert mich, dass sich hier keiner mal an die eigene Nase fasst, was die Wahl des PKW betrifft? Komisch, dazu äußert sich hier niemand.“
Mein PKW ist ein schadstoffarmes Durchschnittsauto. Was sagt uns das jetzt?
„Ich jedenfalls nutze mein Recht auf freie Meinungsäußerung, genauso wie Sie dies auch tun.“
Dieses grundgesetzlich geschützte Recht wird Ihnen sicher auch niemand absprechen wollen.
„Und natürlich kann ich aus Fühlingen wegziehen, finde es allerdings recht seltsam, diesen Vorschlag von Anwohnern zu hören, die recht rabiat und eigenmächtig seit einiger Zeit gegen die aktuellen Zustände vorgehen. Warum ziehen Sie nicht weg?“
Wegziehen? Warum denn? Mir gefällt es in Fühlingen doch. Jetzt, wo bald die LKW verschwinden werden, wird es mir sicher noch viel besser gefallen. Wegziehen? Nein, kommt für mich nicht in Frage.
Wegziehen würde ich, wenn mich legal parkenden Fahrzeuge jeden Tag so aufregen würden, dass ich die Nerven verlieren und rasen würde. Zum Glück bin ich da aber recht stabil.
RASEN?
Wo bleiben hier die Relationen?
wer hat eigentlich von "Rasen" gesprochen? Das ist genau die Art übersteigerte Reaktion, die ich meine. Ich ärgere mich und poste, dass ich durch die Parker durchaus die 30 überschreite, schon wird hier von Rasen ausgegangen, es gibt mehr als schwarz und weiß. Ich kann verstehen, dass sich Menschen für die Zukunft ihrer Kinder einsetzen aber warum auf eine solche Art und Weise? Sie fahren vielleicht ein Durchschnittsauto, dann sind sie eine seltene Ausnahme, ich allerdings habe den Eindruck, dass die Anwohner, die blindlings auf diesen Protestzug aufspringen zum großen Teil mit zweierlei Maß messen, das übliche Prinzip halt: Wasser predigen, aber Wein trinken. Das passt nicht zusammen! Ich habe hier nicht von Einzelfällen wie Ihnen gesprochen sondern mir geht es um die sich verselbständigende "Bürgerbewegung".
"Wegziehen? Warum denn? Mir gefällt es in Fühlingen doch. Jetzt, wo bald die LKW verschwinden werden, wird es mir sicher noch viel besser gefallen. Wegziehen? Nein, kommt für mich nicht in Frage."
Aha, es gefiel Ihnen vorher also bereits so gut in Fühlingen, dass sie die B9 durchaus in Kauf genommen haben? Im übrigen finde ich Ihren o.g. Kommentar in bezug auf "alte Zeiten" ebenfalls absolut unangebracht aber es zeigt vielleicht die Emotionalität, mit der "Mitstreiter" hier behaftet sind.