2. Beschwerdebrief an den OB Jürgen Roters
Hallo BAFF,
nachdem wir auf unser erstes Anschreiben nur unsägliches Lari-Fari als Antwort erhielten, haben wir heute ein neues Schreiben aufgesetzt:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roters,
leider haben Sie auf unsere Einladung vom 04.07.2011 nicht geantwortet.
Klar, Fühlingen ist ja schließlich nicht die Copacabana.
Stattdessen erhielten wir einen Brief von Herrn Streitberger, der genau so sinnentleert, unverbindlich und nichts sagend war, wie wir ihn erwartet haben. Leider bestätigen Sie damit das Bild, dass die Kölner Stadtverwaltung, insbesondere die Baubehörde, seit Jahren ihren Bürgern, ja eigentlich ganz Deutschland bietet.
Keine konkrete Aussage, keine konkrete Stellungnahme, kein konkreter Stand der Dinge -nichts!
Durch einige Ihrer Aussagen – insbesondere nach dem Bürgerentscheid zum Godorfer Hafen – wissen wir ja inzwischen, was Sie von uns Bürgern halten.
Zur Erinnerung: „Die magere Beteiligung von 14,8 Prozent ist für Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) ein Hinweis, „künftig den Fokus wieder mehr auf Entscheidungen in den gewählten Ratsgremien zu legen.“
Wir warten seit 35 Jahren auf die Umgehungsstraße. Und Sie wundern sich, warum niemand zur Wahl geht?
Aber nun haben Sie den gewünschten Bürgerentscheid ja.
Ob bei der Umsetzung dieser Entscheidung auch 35 Jahre ins Land gehen?
Sicherlich nicht. Hier geht es ja um vitale wirtschaftliche Interessen.
Bürger? Egal. Die Wirtschaft muss gefördert werden. Oder die Oper. Oder das Schauspielhaus. Oder die Nord-Süd-Bahn. Da muss man eben Kollateralschäden in Kauf nehmen.
Übrigens: Wir gratulieren zum Titel fünftlauteste Stadt Deutschlands. Endlich haben Sie es den Düsseldorfern mal richtig gezeigt.
Aber zurück nach Fühlingen.
Da Sie sich ja vor einer Diskussion mit uns Fühlinger Bürgern drücken, richten wir nun auf diesem Wege einige konkrete Fragen an Sie. Bitte ersparen Sie uns jedoch Phrasen á la Bernd Streiberger. Hier unsere Fragen::
• Warum werden Vorgaben, die im Rat beschlossen sind, von Ihrer Verwaltung nicht umgesetzt?
• Wann ist die Situation am Mennweg geklärt? Zur Erklärung hier ein Ausschnitt aus un-serem ersten Brief an Sie:
Schon zum Zeitpunkt dieser Aussagen durch Herrn Harzendorf war weder die Finanzierungssitua-tion noch die Eigentumsverhältnisse einiger noch in Privatbesitz befindlicher Grundstücke geklärt. Die Tatsache, dass die geplante Trasse der Umgehungsstraße auch über einige Privatgrundstücke am Mennweg verläuft, war der Stadtverwaltung schon seit geraumer Zeit bekannt. Der Kauf durch die Stadt Köln hätte - nach der langen Phase der Planung - mit den betroffenen Grundstückseigentümern schon längst geklärt werden können.
• Wann genau ist Start des Baubeginns für die Umgehungsstraße Fühlingen?
• Warum gibt es keine nachvollziehbaren, transparenten Abläufe?
• Wissen Sie, von wem diese Worte stammen?
„Wir müssen uns wieder ganz konkret um die Sorgen und Interessen der normalen, einfachen Leute kümmern“
Ganz ehrlich? Die Hoffnung, dass Sie sich in Ihrer Verwaltung durchsetzen, haben wir schon gar nicht mehr. Dass wir eine offene und konkrete Antwort bekommen, wird wohl auch nur Wunschdenken bleiben.
Aber seien Sie gewiss: Wir werden weiter für die Umgehungsstraße kämpfen. Auch dann noch, wenn Sie vielleicht schon nicht mehr Bürgermeister sind.
Wir gestatten uns, diesen Brief auf unserer Internet-Plattform allen Fühlinger Bürgern zur Verfügung zu stellen.
nachdem wir auf unser erstes Anschreiben nur unsägliches Lari-Fari als Antwort erhielten, haben wir heute ein neues Schreiben aufgesetzt:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roters,
leider haben Sie auf unsere Einladung vom 04.07.2011 nicht geantwortet.
Klar, Fühlingen ist ja schließlich nicht die Copacabana.
Stattdessen erhielten wir einen Brief von Herrn Streitberger, der genau so sinnentleert, unverbindlich und nichts sagend war, wie wir ihn erwartet haben. Leider bestätigen Sie damit das Bild, dass die Kölner Stadtverwaltung, insbesondere die Baubehörde, seit Jahren ihren Bürgern, ja eigentlich ganz Deutschland bietet.
Keine konkrete Aussage, keine konkrete Stellungnahme, kein konkreter Stand der Dinge -nichts!
Durch einige Ihrer Aussagen – insbesondere nach dem Bürgerentscheid zum Godorfer Hafen – wissen wir ja inzwischen, was Sie von uns Bürgern halten.
Zur Erinnerung: „Die magere Beteiligung von 14,8 Prozent ist für Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) ein Hinweis, „künftig den Fokus wieder mehr auf Entscheidungen in den gewählten Ratsgremien zu legen.“
Wir warten seit 35 Jahren auf die Umgehungsstraße. Und Sie wundern sich, warum niemand zur Wahl geht?
Aber nun haben Sie den gewünschten Bürgerentscheid ja.
Ob bei der Umsetzung dieser Entscheidung auch 35 Jahre ins Land gehen?
Sicherlich nicht. Hier geht es ja um vitale wirtschaftliche Interessen.
Bürger? Egal. Die Wirtschaft muss gefördert werden. Oder die Oper. Oder das Schauspielhaus. Oder die Nord-Süd-Bahn. Da muss man eben Kollateralschäden in Kauf nehmen.
Übrigens: Wir gratulieren zum Titel fünftlauteste Stadt Deutschlands. Endlich haben Sie es den Düsseldorfern mal richtig gezeigt.
Aber zurück nach Fühlingen.
Da Sie sich ja vor einer Diskussion mit uns Fühlinger Bürgern drücken, richten wir nun auf diesem Wege einige konkrete Fragen an Sie. Bitte ersparen Sie uns jedoch Phrasen á la Bernd Streiberger. Hier unsere Fragen::
• Warum werden Vorgaben, die im Rat beschlossen sind, von Ihrer Verwaltung nicht umgesetzt?
• Wann ist die Situation am Mennweg geklärt? Zur Erklärung hier ein Ausschnitt aus un-serem ersten Brief an Sie:
Schon zum Zeitpunkt dieser Aussagen durch Herrn Harzendorf war weder die Finanzierungssitua-tion noch die Eigentumsverhältnisse einiger noch in Privatbesitz befindlicher Grundstücke geklärt. Die Tatsache, dass die geplante Trasse der Umgehungsstraße auch über einige Privatgrundstücke am Mennweg verläuft, war der Stadtverwaltung schon seit geraumer Zeit bekannt. Der Kauf durch die Stadt Köln hätte - nach der langen Phase der Planung - mit den betroffenen Grundstückseigentümern schon längst geklärt werden können.
• Wann genau ist Start des Baubeginns für die Umgehungsstraße Fühlingen?
• Warum gibt es keine nachvollziehbaren, transparenten Abläufe?
• Wissen Sie, von wem diese Worte stammen?
„Wir müssen uns wieder ganz konkret um die Sorgen und Interessen der normalen, einfachen Leute kümmern“
Ganz ehrlich? Die Hoffnung, dass Sie sich in Ihrer Verwaltung durchsetzen, haben wir schon gar nicht mehr. Dass wir eine offene und konkrete Antwort bekommen, wird wohl auch nur Wunschdenken bleiben.
Aber seien Sie gewiss: Wir werden weiter für die Umgehungsstraße kämpfen. Auch dann noch, wenn Sie vielleicht schon nicht mehr Bürgermeister sind.
Wir gestatten uns, diesen Brief auf unserer Internet-Plattform allen Fühlinger Bürgern zur Verfügung zu stellen.
Charakterprofil - 28. Sep, 21:19
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