Kölner Stadt-Anzeiger
Ein Bericht des Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.01.2009
Lkw-Fahrer müssen draußen bleiben
Von Petra Wischgoll, 21.01.09, 16:06h
Die Neusser Landstraße in Fühlingen ist für Schwerlaster tabu. Bis zur Fertigstellung der Umgehungsstraße darf kein Lkw über 7,5 Tonnen durch Fühlingen fahren.
Mit Kuchen bedankte sich die Bürgerinitiative bei Klaus Harzendorf.
Chorweiler - Anfangs war es nur eine vorübergehende Lösung, nun wird sie dauerhaft Bestand haben: Bis zur Fertigstellung der lang ersehnten Umgehungsstraße dürfen Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen nicht mehr auf der Neusser Landstraße (B9) durch Fühlingen brettern. Verkehrszählungen hätten gezeigt, dass das Verbot aufrecht erhalten bleiben müsse, erklärte Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik.
Für die Anwohner heißt das: Bis die Ortsumgehung voraussichtlich im Jahr 2012 oder 2013 fertig gebaut ist, haben sie vor den lästigen Lastern Ruhe. Die Bürgerinitiative Fühlingen (Baff), die seit Jahren gegen den Schwerlastverkehr in ihrem Vorort kämpft, bedankte sich jetzt bei Harzendorf für „sein Engagement“, und schenkte ihm einen Lkw sowie das Baff-Logo in Form eines Kuchens.
Seit Einführung der Lkw-Maut auf Autobahnen hatte sich die Zahl der Lastwagen, die durch Fühlingen fuhren, stark erhöht - um Geld zu sparen, wichen viele Fahrer auf die Neusser Landstraße aus. Um dem entgegen zu wirken, wurde zunächst ein Nachtfahrverbot für Lkw eingerichtet. Im Oktober 2007 folgte eine sechsmonatige Testphase, in der gar kein Schwerlastverkehr mehr zugelassen war. Falls die Fahrzeuge über Landstraßen fahren wollten, war dies nur über den Blumenbergsweg und die Mercatorstraße möglich. „Zählungen haben ergeben, dass vor der Testphase rund 300 Lkw über die B 9 fuhren“, erklärte Harzendorf. „Nach dem Verbot ist die Zahl auf 100 Fahrzeuge gesunken.“ Dabei sind zwei Drittel der Laster laut Harzendorf auf der Autobahn geblieben, ein Drittel nutze den Blumenbergsweg.Zudem sollen auf der Neusser Landstraße spätestens bis Mai drei Verkehrsinseln gebaut und eine Fahrbahnstelle verengt werden, damit Autos ausgebremst werden und Passanten leichter die Straße überqueren können. Auch wenn die Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen ist, würden sich nicht alle Autofahrer an die Regelung halten.
Eine Ergänzung in eigener Sache: In diesem Bericht wurde leider nicht erwähnt, dass der zentrale Punkt der "Danke-Schön-Aktion" auch der verkehrsgerechte Ausbau des Blumenbergswegs war.
Euer BAFF - Team
Lkw-Fahrer müssen draußen bleiben
Von Petra Wischgoll, 21.01.09, 16:06h
Die Neusser Landstraße in Fühlingen ist für Schwerlaster tabu. Bis zur Fertigstellung der Umgehungsstraße darf kein Lkw über 7,5 Tonnen durch Fühlingen fahren.
Mit Kuchen bedankte sich die Bürgerinitiative bei Klaus Harzendorf.
Chorweiler - Anfangs war es nur eine vorübergehende Lösung, nun wird sie dauerhaft Bestand haben: Bis zur Fertigstellung der lang ersehnten Umgehungsstraße dürfen Lastwagen mit einem Gewicht von mehr als 7,5 Tonnen nicht mehr auf der Neusser Landstraße (B9) durch Fühlingen brettern. Verkehrszählungen hätten gezeigt, dass das Verbot aufrecht erhalten bleiben müsse, erklärte Klaus Harzendorf, Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik.
Für die Anwohner heißt das: Bis die Ortsumgehung voraussichtlich im Jahr 2012 oder 2013 fertig gebaut ist, haben sie vor den lästigen Lastern Ruhe. Die Bürgerinitiative Fühlingen (Baff), die seit Jahren gegen den Schwerlastverkehr in ihrem Vorort kämpft, bedankte sich jetzt bei Harzendorf für „sein Engagement“, und schenkte ihm einen Lkw sowie das Baff-Logo in Form eines Kuchens.
Seit Einführung der Lkw-Maut auf Autobahnen hatte sich die Zahl der Lastwagen, die durch Fühlingen fuhren, stark erhöht - um Geld zu sparen, wichen viele Fahrer auf die Neusser Landstraße aus. Um dem entgegen zu wirken, wurde zunächst ein Nachtfahrverbot für Lkw eingerichtet. Im Oktober 2007 folgte eine sechsmonatige Testphase, in der gar kein Schwerlastverkehr mehr zugelassen war. Falls die Fahrzeuge über Landstraßen fahren wollten, war dies nur über den Blumenbergsweg und die Mercatorstraße möglich. „Zählungen haben ergeben, dass vor der Testphase rund 300 Lkw über die B 9 fuhren“, erklärte Harzendorf. „Nach dem Verbot ist die Zahl auf 100 Fahrzeuge gesunken.“ Dabei sind zwei Drittel der Laster laut Harzendorf auf der Autobahn geblieben, ein Drittel nutze den Blumenbergsweg.Zudem sollen auf der Neusser Landstraße spätestens bis Mai drei Verkehrsinseln gebaut und eine Fahrbahnstelle verengt werden, damit Autos ausgebremst werden und Passanten leichter die Straße überqueren können. Auch wenn die Straße als Tempo-30-Zone ausgewiesen ist, würden sich nicht alle Autofahrer an die Regelung halten.
Eine Ergänzung in eigener Sache: In diesem Bericht wurde leider nicht erwähnt, dass der zentrale Punkt der "Danke-Schön-Aktion" auch der verkehrsgerechte Ausbau des Blumenbergswegs war.
Euer BAFF - Team
Charakterprofil - 25. Jan, 18:34
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